Kommentare sind ausgeschaltet für diesen Beitrag

Gedanken zur Fastenzeit – „7 Wochen ohne“

Es ist wieder Fastenzeit. Vom Aschermittwoch, dem 14. Februar bis zum Ostersamstag am 31. März. Es wird weniger gegessen oder auf ganz bestimmte Genussmittel, wie z.B. Kaffee, Alkohol oder Nikotin verzichtet. Der ein oder andere lässt z.B. das Auto stehen und fährt mal mit dem Fahrrad. Reduziert das Surfen im Internet oder sieht weniger Fernsehen.

Was bedeutet Fasten? Es ist nicht einfach nur ein Verzicht, sondern kann auch Reinigung und Loslassen sein. Wenn ich auf Gewohntes verzichte, kann aber gerade das Verlangen darauf erst mal größer werden. Mein Wille gibt mir dann Kraft, nicht schwach zu werden. Diese Auseinandersetzung hilft, mich selbst besser kennen zu lernen. Und so bin ich aufgefordert, mein Leben, meine Beziehungen zu meinen Mitmenschen und zu Gott zu betrachten.

Was tut mir gut? Was brauche ich wirklich in meinem Leben? Was macht mir Spaß und Freude? Was kann ich loslassen? Wie bleibe ich bei mir und in Beziehung zu Gott und Jesus Christus und verliere mich nicht im Stress des Alltags?

Das Fasten bringt mich zum Nachdenken, weil der alte Trott durchbrochen wird. Ich setze mich mit mir selbst auseinander. Fasten ist eine tolle Zeit des Lernens. Durch Verzicht kann ich meinen Blick schärfen, um zu erkennen, was für mich wirklich wichtig ist. Also kann das Loslassen von Gewohntem zum großen Gewinn werden.

Die Fastenzeit endet nicht zufällig mit der Osternacht, der Auferstehung von Jesus Christus. Die Lücke, die der Verzicht und das Loslassen geschaffen haben, will Jesus mit Liebe, Glaube und Kraft füllen.

Ich wünsche uns allen, dass wir das in unserem Leben erkennen.

Weitere Anregungen, Gedanken und Tipps sind auf der Seite https://7wochenohne.evangelisch.de/ zu finden.

 

P.S.: Und wenn wir trotz gutem Willen mal einen „Rückfall“ haben, ist das kein Beinbruch. Verzweifeln wir nicht und starten am nächsten Tag neu!

Kommentarfunktion ist geschlossen.