Norge 26 Tag 2 – Versüßter Tag
Nach einer anstrengenden und langen Fahrt konnten die Teilnehmer*innen und Mitarbeiter*innen lange ausschlafen und mit einem wohlverdienten und traditionellen Brunchen in den Tag starten. Neben dem herzhaften Essen wurden noch die letzten Geschichten und Späße aus den verschiedenen Bullis geteilt. Nach einem Abschlussgebet stand für ein Teil der Teilnehmerschaft die erste Hürde des Tages an – der beliebte und heißbegehrte Küchendienst. Während dessen konnten die anderen das Gelände samt seiner Möglichkeiten erkunden, bis mehrere leckere Kuchen vom besten Küchenteam der Welt gezaubert wurden. Mit dem Kuchen (sowie auch selbstverständlich Kaffee) und dem obligatorischen hochwerfen wurde der 16. Geburtstag von Arne nachgefeiert. Mit fortschreiten des Tages nahte auch schon die erste Bibeleinheit.
„Die ganze Gemeinde war ein Herz und eine Seele“ – so beschreibt Lukas, der Autor der Apostelgeschichte, die Gemeinde in Jerusalem. Auf diesen Spuren der ersten christlichen Gemeinde haben wir uns „on the road“ begeben.
Wie haben die ersten Christen Gemeinde gelebt? Was können wir davon lernen? Darüber haben wir uns in Kleingruppen und im großen Plenum mit allen zusammen Gedanken gemacht. Wir haben Plakate gestaltet und gemerkt, dass christliche Gemeinschaft mehr ist als ein leeres Beisammensein. Gemeinde ist für einander einstehen, füreinander da sein, sich gegenseitig unterstützen und gemeinsam in Gottes Hausgemeinschaft leben. Und genau das wollen wir in den nächsten beiden Wochen hier auf der Freizeit leben. Die Freizeitgruppe als Gemeinde, wo wir aufeinander achten, füreinander da sind und hoffentlich jeden Tag ein Stückchen mehr „ein Herz und eine Seele“ werden.
Zum nahen Ende des ersten vollständigen Tages in Norwegen gab es frischen Leberkäse mit Kartoffelpuffer und sonstigen Leckereien ; ). Natürlich stand noch als Abschluss die Abendandacht mit einer kleinen Geschichte aus „Hallo Mister Gott, hier spricht Anna“ an. Natti natti.
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